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Meine Quelle
der Kraft

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5 Minuten

von Veronika Fast-Kern

„And into the forest I go to lose my mind and find my soul!“

 

Im Wald kann ich abschalten, mein Kopf wird leer und meine Akkus werden wieder aufgefüllt. Meist komme ich erfrischt und mit neuen Ideen aus dem Wald zurück.

Der Wald ist meine persönliche Kraftquelle.

In die Naturtherapie eintauchen

Waldbaden

Mittlerweile gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Heilkraft des Waldes. In Japan ist das „Waldbaden“ sogar eine eigene Therapieform und nennt sich Shinrin-Yoku. Es handelt sich dabei um eine Naturtherapie, welche die geistige und körperliche Gesundheit des Menschen verbessern soll. Wobei das Waldbaden nichts mit Wasser zu tun hat. Es geht viel mehr darum, in die Atmosphäre des Waldes einzutauchen. Tut man dies auf eine achtsame und aufmerksame Weise, begegnet man den vielen Wundern der Natur.

Der führende Forscher auf diesem Gebiet ist Dr. Quing Li. In mehreren Studien hat Dr. Li gemeinsam mit japanischen und koreanischen Kollegen gezeigt, dass schon ein kurzer entspannter Spaziergang durch den Wald einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Im Wald steigt die Zahl der Abwehrzellen und das Immunsystem verbessert sich, schreiben die Wissenschaftler. Blutdruck, Kortisol und Puls sinken „schon nach einer Stunde im Wald“.

Positive Wirkung

Wird der Wald zur neuen Blutdrucktablette?

DI Clemens G. Arvay, ein österreichischer Biologe und Autor mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie, beschreibt in seinen Büchern wie wir den Wald und die Natur für unsere Gesundheit nutzen können. Für die positive Wirkung des Waldes auf den Menschen muss man nichts weiter tun, als sich im Wald bewegen, einfach zu sein und tief zu atmen.

Das geht auch ganz nebenbei, beim Radfahren, Laufen, Wandern, Yoga oder beim Spazieren im Wald. Arvay erklärt in seinen Büchern, wie die Bäume untereinander kommunizieren, indem sie Botenstoffe aussenden. Diese Botenstoffe werden Terpene genannt. Sie regen unser Immunsystem an und haben einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. So führt das Waldbaden zu einer Stressreduktion, was indirekt wiederum den Blutdruck senken kann. Besonders stark ist die Wirkung der Terpene nach einem warmen Sommerregen. Dann können wir sie auch riechen, wenn wir den frischen Wald Duft inhalieren.

Viel Vergnügen und Inspiration bei Ihrem Waldbad!

Veronika Fast-Kern

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